Tierleidfreier Genuss – Veganes Kirschtiramisu

Hier das von euch ersehnte Rezept zum Tiramisu – ohne Zwieback und Pudding ! 😉

Ihr braucht:

Für den Biskuit:

  • 350 g Weizenmehl
  • 120 g Roh-Rohrzucker
  • 2 TL Natron
  • 60 ml Öl (neutrales Öl, z.B. Rapsöl
  • 400 ml kohlensäurehaltiges Wasser  

Für die Creme:

  • 2 Becher Sojajoghurt a 500g (über Nacht im Kühlschrank abgetropfen lassen!)
  • 1 Glas Schattenmorellen
  • Mark einer Vanilleschote
  • etwas Agavendicksaft
  • 2 Pck. Schlagfix

Außerdem:

  • 8-10 TL Kaffeelikör
  • 300 ml Espresso 

Zubereitung: 

Zuerst den Biskuit backen.

Dafür nehmt ihr eine mittelgroße Auflaufform!

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen und anschließend mit den feuchten schnell verquirlen. Nicht zu lange rühren!

Die Auflaufform einfetten und den Biskuit bei 175 Grad ca 20 Minuten backen.

Gut abkühlen lassen!

In der Zwischenzeit könnt ihr die Creme vorbeireiten. 

Zuerst schlagt ihr die Sahne steif und stellt sie beiseite.

Vermischt den abgetropften Joghurt mit Vanille und Agavendicksaft und hebt die Sahne vorsichtig unter.

So, nun kann’s ans Schichten gehen.

Halbiert den Biskuit zunächst längs, sodass ihr eine Ober und übe Unterseite habt.

Legt die erste Hälfte in die Auflaufform und beträufelt sie mit Espresso und Kaffeelikör.

Legt die Kirschen auf den Boden und bedeckt diesen mit der Hälfte der Creme.

Anschließend die nächste Bodenplatte auf, beträufelt sie und deckt sie mit der Creme ab.  

Kurz vor’m servieren noch Kakao drauf und fertig ist die perfekte Kalorienbombe! ✌🏼️

Viel Spaß beim nachmachen!

  

Wach gerüttelt – im wahrsten Sinne des Wortes 

In letzter Zeit drehten sich meine Gedanken wieder vermehrt ums abnehmen und Sport treiben. Zwar nicht so schlimm wie damals, aber doch präsent.

Trotzdem war ich feiern und hatte endlich wieder Spaß im Leben.

Wenn ich draußen war zumindest.

Zu Hause war die Situation irgendwie beklemmend, weil da diese Abnehmgedanken vorherrschten.

Habe mir wieder Lebensmittel verboten, mich zum Sport gezwungen obwohl es mir körperlich nicht gut ging.

Die Verbote endeten nicht selten in Fressattacken (keine schlimmen) und die Gedanken zum kotzen gehen waren wieder da.

Und dann kam der gestrige Morgen..

Ich hab mich aus dem Bett gequält und sogar erst noch überlegt einfach neben dem Herzblatt liegen zu bleiben.

Aber nein, ich muss ja schnell zu Englisch.

Also raus aus dem Haus und schnell ins Auto – war ja eh schon wie immer spät dran.

Nach ca 4 Minuten war die Fahrt jedoch zu Ende.

In der Eile und im Morgengrauen meinten meine Augen irgend eine Bewegung im Hang erkennen zu können.

„Fuck – ich bin eh so schnell und da ist die nächste Kurve.

Also ab auf die Eisen.

Dumm nur, wenn es geregnet hat und der Boden nass ist.

Schleudern links, Schleudern rechts.

Scheisse, gleich knallts. Okay Elina das wars.

1. Überschlag.

2. Überschlag 

– adios amigos, bis im nächsten Leben – 

3. Überschlag

Stillstand.

Das Auto liegt auf dem Dach. 

Alles ist ruhig.

Hey – ich lebe. Aber ich muss hier raus.

Die Beifahrerseite geht auf. Gott sei dank.“

Und dann ist alles wie im Film.

Ich weiß nicht genau, wie ich’s geschafft hab dort allein rauszukommen.

Aber irgendwann steh ich draußen. 

Mit zitternden Knien, Blut an Armen und Beinen. Aber ich kann stehen.

Sofort kommt ein Mann angefahren und setzt mich in sein Auto.

Sichert zusammen mit lieben Menschen aus meiner Schule die ebenfalls auf dem Weg dahin waren, die Unfallstelle ab, ruft die Polizei.

Der Herzmensch kommt und fährt mich ins Krankenhaus.

Schnittwunden, Prellungen, Schleudertrauma. 

Was ich damit sagen will…

Dieser Morgen hat mich verdammt nochmal wach gerüttelt.

Es gibt so viel wichtigeres als Essen, schlank sein, Sport treiben.

Nämlich LEBEN!

Es kann so verdammt schnell vorbei sein.

Wie ich das überleben konnte, bleibt mir ein Rätsel, wenn ich mir angucke wie zerquetscht das Auto ist..

Ich hatte verdammt nochmal so ein scheiss Glück! 

Klar habe ich Schmerzen, aber ich hätte tot sein können.

Seit gestern Morgen ist mir jedenfalls bewusst, wie schnell man einfach weg sein kann.

Wie schnell alles vorbei sein kann.

Ich bin so dankbar für all die Menschen, die sofort zur Stelle waren und sich so liebevoll um mich kümmern.

Die den ganzen Tag für mich da sind und mir zahlreiche Genesungswünsche schicken.

Ihr wisst gar nicht, wie gut sich das anfühlt.

Auch wenn 5 Autos einfach vorbei gefahren sind, ohne auch nur einmal zu fragen ob man was helfen kann, bin ich froh, dass es doch noch hilfsbereite Leute gibt, die sich sofort um mich und alles weitere gekümmert haben.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Lebt euer Leben. Jeden Tag. Schätzt die Menschen, die immer für euch da sind. Trennt euch von dem, was euch nicht glücklich macht. Kämpft für das, was euch etwas bedeutet.

Seid IMMER nett zueinander und geht nie im Streit auseinander.

Jedes Mal könnte das letze sein, an dem ihr euch seht.

Jeder Tag könnte der letzte sein.

   
   

Es gibt REIS, Baby! 

…das war das Motto meiner letzten Woche 
Ich hab mich die ganze letzte Zeit schon mega unwohl gefühlt, fand mich einfach nur schrecklich, konnte mich im Spiegel nicht ansehen. 

Zudem hab ich ziemlich viel Schwachsinn bzw zwischendurch gegessen.

Nach dem unglaublich schönen Pfingstwochenende, welches aber vollgepackt mit Alkohol, salzigem Essen und Unmengen an Brot war, war mein Körper ein reinster Wassertank.

Voll der schwabbel wabbel, ey!

Nach dem Banana Island-Fail war ich mir eigentlich sicher, dass ich irgendwann Rice Island probieren wollte

Naja – wenn nicht jetzt, wann dann?

Also war der Plan: REIS!

Morgens mit Obst, abends mit Gemüse.

Kein Salz, keine Gewürze, kein Fett, keine andere Stärke.

Beim Obst hab ich drauf geachtet möglichst nur eine Sorte pro Mahlzeit zu essen, damit es die Verdauung noch einfacher hat.

Beim Gemüse hab ich zusammen geworfen was gerade da war – meistens noch frische Kräuter dazu.

Damit die ganze Geschichte nicht zu langweilig wird hab ich auch bei den Reissorten von rotem, über Rundkorn, Jasmin, Wild-, bis hin zu Basmatireis abgewechselt 👍🏼

Zu den Mengen kann ich euch sagen: Ja, ich hab zu wenig gegessen.

Steinigt mich ruhig, ich weiß es selbst

Pro Tag kam ich auf 160g Trockengewicht Reis (60g Frühstück, 100g Abendessen)

Mittags gabs immer ein bisschen Obst, beispielsweise einen Apfel oder so..

Aber ich war einfach satt…
Nebenwirkungen: 

Tag 3&4 Schwindel, Kopfweh, Müdigkeit

Mir wurde sogar das ein oder andere Mal schwarz vor Augen und ich musste mich fast übergeben 

Allerdings nur an den beiden Tagen.

Ansonsten hatte ich noch vermehrt Krämpfe in den Beinen 
Verdauung:

Wesentlich schlechter als vorher!

Wahrscheinlich durch das wenige Fett

Es flutschte einfach nicht mehr so 😄
Erfolge:

Deutlich flacherer Bauch, keine Wassereinlagerungen mehr, wesentlich definierter, UM EINIGES GLÜCKLICHER!
Der letzte Tag war tatsächlich der schlimmste 😅

Hab mir einfach schon so viel überlegt was ich alles essen werde und auf einmal hatte ich Verlangen nach allem… Außer Reis 😅

Hätte ich aber nicht so viel Lust auf Kartoffeln gehabt, hätte ich es noch locker ne weitere Woche durchziehen können 😁

Ich kann die Insel jedem zutiefst sind Herz legen, der mit nem aufgeblähten Bauch oder sonstigen Wehwehchen kämpft.

Für mich war Reis wesentlich geeigneter als Bananen, ich brauch einfach was gekochtes und bisschen Abwechslung.

Ich werde definitiv bei low fat, wenig Soja und wenig bis gar kein Salz bleiben! 

Fett hab ich vorher sowieso nur in Form von Nüssen, Avocados und Tofu gegessen, aber auch das werd ich drastisch reduzieren.

Mir geht’s so einfach viel besser.

Und Salz fehlt mir gar nicht, schon vom ersten Tag an nicht. Was mich eigentlich wundert, weil ich der absolute Salz Junkie war! 😱

Der langen Rede kurzer Sinn: PACKT DIE KOFFER UND FLIEGT AUF DIE INSEL! 🍚🌴 

Zweierlei Brotvariation vom feinen Dinkel – oder auch Tomaten-Oliven- und Nussbaguette

Brot ist was tolles! Es geht doch nichts über den Geruch von frisch gebackenem Brot!
Außer der Geschmack vielleicht 😉
Als es hieß „Wir grillen heute Abend“ dachte ich mir: Wir brauchen Baguette!
Aber nicht das olle weiße vom Bäcker!
Schönes, kerniges Dinkelbaguette!
Aber was rein?
habe irgendwie Lust auf zwei verschiedene… Wo das Problem ist? – Nirgends! Gibt’s halt 2 🙂

Ihr braucht:
300g Dinkelvollkornmehl
200g Dinkelmehl Typ 1050
300ml lauwarmes Wasser (vielleicht mehr)
1 Pck frische Hefe
1/2 TL Agavendicksaft
1 TL Salz
1 kleine Hand voll getrocknete Tomaten
1 kleine Hand voll Oliven
italienische Kräuter
50g grob gehackte  Walnüsse

So geht’s:
Zuerst gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und vermischt die beiden Sorten.
Dann formt ihr in der Mitte eine Kuhle, bröckelt die Hefe hinein und gebt den Agavendicksaft darauf.
Dann bedeckt ihr das ganze mit einem teil des Wassers und vermischt das Gemisch vorsichtig mit ein bisschen Mehl vom Kuhlenrand. Lasst das ganze 15 Minuten zu einem Vorteig gehen.
Nun gebt den Rest des Wassers sowie das Salz hinzu und knetet das ganze gut 3 Minuten durch (entweder mit den Knethaken des Handrührgerätes oder mit der Küchenmaschine – Gott sei Dank gibts meine Kitchenaid 😀 )
Es soll ein nicht ganz so klebriger Teig entstehen, also entweder das Wasser nach und nach hinzufügen oder noch etwas Mehl unterheben.
Nun den Teig in zwei Hälften teilen und unter die eine die italienischen Kräuter, die gehackten Tomaten und Oliven geben und unter den anderen die Walnüsse.
Lasst beide Teigsorten ca 1 Stunde gehen.
Dann formt aus beiden Sorten ein Baguette und legt es auf ein Backblech.
Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Auf den Boden des Backofens eine ofenfeste Schüssel mit Wasser stellen.
Das Blech in den kalten Ofen schieben und die Baguettes ca 45 Minuten bei 220 Grad Ober-/Unterhitze backen!
Mit selbstgemachter  Kräuterbutter (Rezept folgt – ich hoffe ebenso ein besseres Foto vom Brot 😦 ) ein wahrer Hochgenuss!
brot

Alles Hirse oder was?! – Hirse-Rucola Salat

… und weil ein Salat immer noch nicht genug ist, folgt hier sofort der nächste!
Couscous Salat dürfte jedem ein Begriff sein, aber Gluten verträgt ja nicht jeder unter uns.
Zudem ist Weizen ja jetzt nicht das Gelbe vom Ei ( das Gelbe vom Ei kann nur das Küken sein 😉 )
Und Hirse ist da eine super Alternative!
Also los geht’s!

Ihr braucht:

250g Hirse
550ml Wasser
Gemüsebrühe
Zironensaft
125g Cherrytomaten
1 Paprika
1/2 Salatgurke
125g Rucola
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Tomatenmark
Petersilie, Schnittlauch und sonstige Kräuter

So geht’s!
Zuerst die Hirse im Wasser und der Gemüsebrühe nach Packungsanweisung kochen.
Am besten schon am Vortag.
Rucola, Tomaten, Gurke, Frühlingszwiebeln und Paprika waschen.
Alles bis auf den Rucola klein schnibbeln.
Wenn die Hirse vollständig abgekühlt ist, Zitronensaft und Tomatenmark untermischen, sodass alles eine ordentliche Farbe bekommt!
Nur noch die restlichen Zutaten unterheben und am besten 1 Nacht, zumindest jedoch 3 Stunden durchziehen lassen.
Wär es schärfer mag, kann gern noch Ajvar und Chilli dazu geben 😉
Und jetzt – ran an die Teller, fertig, ESSEN!

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Bella Italia! – Mediterraner Nudelsalat –

Hallo ihr Lieben!
Die Grillsaison ist eröffnet, das Wetter macht Urlaubsstimmung.
Also wird der Grill angeworfen und ordentlich Gemüse draufgehauen!
Aber was ist grillen ohne Salate? – Richtig! Nigges!
Also hab ich hier ein Rezept für einen wunderbar frischen Nudelsalat, der euch von eurem letzten (oder vielleicht ersten) Italienurlaub träumen lässt.
Ihr braucht (Ca 6-8 Portionen):

500g Nudeln eurer Wahl (gerne Rigatoni – ich liebe die Dinger!)
125g Rucola
2 Zucchinis
100g Softtomaten
125g Cherrytomaten
Pesto Verde vegan
50g Pinienkerne (oder Salatkerne-Mix)
So geht’s!
Zuerst die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Aber Vorsicht: Nicht zu weich! Wir wollen später keinen Brei!
Am besten kocht ihr die Nudeln schon am Vortag oder zumindest so viel früher, dass sie komplett kalt sind bevor ihr den Salat zubereitet.
Dann Zucchinis, Cherrytomaten und Rucola gründlich waschen.
Den Rucola anschließend durch die Salatschleuder jagen, die Tomaten halbieren und die Zucchinis in ca 5mm dicke Scheiben schneiden. Sollte der Durchmesser der Zucchini zu groß sein, die Scheiben halbieren!
Die Softtomaten halbiert ihr auch.
Die Zucchinischeiben nun mit ein wenig! Olivenöl und Knoblauch anbraten.  Sie sollten auf keinen Fall zu ölig sein, da sie so schnell matschig werden.
Wenn die Nudeln kalt sind, gebt sie in eine große Schüssel und mischt das Pesto darunter.
Dabei müsst ihr nicht unbedingt sparen, es kommen ja noch andere Zutaten darunter.
Nun hebt ihr die beiden Tomatensorten, die Zucchini und die Kerne unter.
Zum Schluss noch den Rucola unterheben.
Fertig ist die Toscana auf eurem Teller!
nudelsalat

Gefüllte Champignons auf Rucolabett – oder HALLO FRÜHLING!

Jajaja, ich kann ja verstehen, dass euch die Champignons anmachen 😏

Außerdem hoffe ich, dass wir mit diesem Sommergericht bald die Sonne wieder rauslocken!

Deswegen will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und somit gibt’s jetzt exklusiv das super spektakuläre Rezept für euch 🙌🏼
Iiiiihr braucht…
für den Salat:
125 g Rucola
Ca 10 Cherry-Tomaten 
1/4 Gurke
Und alles was ihr sonst so mögt ☺️
Für den besonderen Frischekick sorgen Erdbeeren! 
für das Dressing:
1 guter EL Sojajoghurt (Sojade Natur)
1 TL Senf (ich nehme den Pflaumensenf von Zwergenwiese)
1 guter Schuss weißer Balsamico
1 guter Schuss Alceto Balsamico
Diverse Kräuter 
Schuss Wasser 
für die Champignons:
4-5 Riesenchampignons
30g Rucola
2 EL Sojajoghurt (Sojade Natur)
2 Tomaten 
1 EL Tomatenmark 
50-100g Räuchertofu
2 getrocknete Tomaten
Frühlingszwiebeln 
Knoblauch
Kräuter 
So geht’s!
Zu erst die Champignons abbürsten und vorsichtig (!) aushölen.
Für die Füllung den Rucola, Frühlingszwiebeln sowie die getrockneten und frischen Tomaten kleinhacken.
Den Knoblauch durch die Presse jagen.
Beim Räuchertofu zermatschen darf mit der Gabel die ganze angestaute Aggression der Woche abgebaut werden 😌
Alle Zutaten zusammen mischen und mit Kräutern abschmecken.
Die Füllung in die Champignons füllen (schmeckt besser wenn sie 1-2 Stunden durchziehen kann) 
Nun dürfen die kleinen Scheißer ca 20 Minuten bei 200 Grad Bräune tanken.
Währenddessen den Rucola waschen und Tomaten sowie Gurken kleinschneiden.
Das Dressing zubereiten und unterheben.
Zuletzt nur noch schön anrichten und GENIEßEN! 😎