Abendessen Deluxe – oder „Wie stelle ich einen Fleischesser-Papa zufrieden?“

Jaaaaaaaaaaa – die Tage der Einsamkeit sind vorbei und die geliebten Elterntiere kommen wieder nach Hause!
Ja – ich weiß. Es waren nur 4 Tage… Aber ich bin nun mal ein liebebedürftiges Linn, welches es hasst, allein zu sein. 😀
Haus geputzt, alles ordentlich, frische Blumen auf dem Tisch – da fehlt jetzt nur noch ’ne anständige Begrüßung!
Klarer Fall für ein Abendessen!
Nichts leichter als das, wo ich doch eh so gerne backe und koche…
Doch dann fällt mir plötzlich wieder  ein, dass das bei uns gar nicht sooo einfach ist!
Die Schwester im Haus größtenteils vegan, die Schwester in Bonn zumindest vegetarisch, die Mama seit nem Monat auch vegetarisch… ABER das fleischliebendeundjedentagverzehrende Vatertier!!!
Es folgten Stunden der Verzweiflung auf der Couch, das Studieren aller Kochbücher, die ich besitze, das Durchstöbern so ziemlich aller Online-Blogs die ich kenne und der Hilferuf auf Instagam…
Alles half nichts..
Aber dann kam der Geistesblitz!
Letztes Jahr hab ich mal Polentaecken gemacht, die ihm super scmeckten.
Okay – Polenta steht.
Aber was dazu?
Aaaaah – irgendwann hat er mal Attilas Tofu mit Kräuterkruste im Buch entdeckt und fand das ganz interessant.
Okay – check.
Und die Hirsebällchen von den Burgern fand er auch super.
Okay – die stehen auch.
2 ist ne blöde Anzahl, da fehlt noch irgendwas…
Cornflakespanade – klar!!! Das wollte er schon immer mal probieren.
Salat kommt immer gut an, meine Guacamole sowieso..
Und weil ich ihn überzegen wollte, dass Mango gut schmeckt (und nicht nach Fisch!!!), gibts selbstgemachtes Mango-Chutney.
Aber nicht mit den 10 Tonnen Zucker, die in jedem Rezept angegeben sind… 😉

So – genug gequasselt.
Los gehts!

Polentaecken: 
1 Liter Wasser
Gemüsebrühe (Alnatura)
300g Polenta
100g getrocknete Tomaten
1/2 Bund Petersilie
2 Lauchzwiebeln
diverse Gewürze
1 EL vegane Margarine (zB. Alsan)
Wasser mit Gemüsebrühe erwärmen,Polenta unterrühren und aufkochen lassen.
Gehackte getrocknete Tomaten sowie Petersilie und Lauchzwiebeln einrühren.
Zum verfeinern 1 EL vegane Margarine dazugeben.
Nach Geschmack abschmecken.
Die Masse ca 1,5 cm dick auf ein Blech streichen und auskühlen lassen (mindestens 1 Stunde).
In Dreiecke schneiden und in einer Pfanne mit kokosöl ausbraten
Linsen-Hirse-Bällchen:
100g Linsen
100g Hirse
Petersilie
50g Kartoffelstärke
40g Dinkelpaniermehl
2 EL Tomatenmark
1 EL Senf
Hirse gut abspülen und in der doppelten Menge Wasser ca 15 Minuten kochen.
Das gleiche mit den Linsen, allerdings in der 3fachen Menge Wasser.
Beide Massen abkühlen lassen.
In einer Schüssel gut verkneten und mit frischer Petersilie und Gewürzen abschmecken.
Tomatenmark und Senf dazugeben.
Zum Schluss Dinkelpaniermehl und Kartoffelstärke unterkneten.
Flache Bällchen formen und entweder im Ofen 20 min bei 200 Grad oder in der Pfanne backen.
Tofu mit Kräuterkruste:
1 Block Mandel-Nuss-Tofu (Alnatura)
1 Hand voll Nüsse (egal welche)
1/2 Bund Petersilie
1 Zehe Knoblauch
Abrieb einer Orange (die braucht ihr sowieso für den Salat)
Olivenöl
Tofu in ca 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und daraus Dreiecke machen.
Diese leicht in Kokosöl anbraten.
Für die Kruste:
Alle zutaten im Mixer pürieren.
Es sollte eine dickflüssige Masse entstehen.
Diese Masse auf dem Tofu verteilen und nochmals 15 Minuten im Ofen bei 180 Grad grillen.
Mango-Tofu in Cornflakes-Panade:
1 Block Curry-Mango-Tofu (Tayfun)
20g Nüsse
1 Hand voll Cornflakes
2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser
Gewürze
Tofu wieder in 1,5 cm dicke Scheiben und anschließend in Rechtecke schneiden.
Diese kurz in Kokosöl anbraten.
Für die Panade:
Nüsse und Cornflakes grob zerkleinern und auf einen Teller geben.
Sojamehl separat mit Wasser und Gewürzen mischen.
Tofu darin tunken und anschließend in der Cornflakesmasse wälzen.
Goldbraun in Kokosöl ausbraten.
Mango-Chili-Chutney:
2 Mangos
1/2 Zwiebel
1 EL Apfelessig
2 EL Agavendicksaft
1 frische Chili

Mangos, Zwiebeln. Apfelessig und Agavendicksaft im Mixer pürieren.
Die Chili klein hacken und unterheben.
Sehr kompliziert, oder? 😀

Guacamole:
3 Avocados
1/2 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Spritzer Zitronensaft
1/2 frische Chili
Salz, Pfeffer, Koriander

Avocado mit der Gabel zermatschen.
Die Zwiebel feinhacken, den Knoblauch pressen und beides  untermischen.
Die Chili klein hacken und unterheben.
Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken.
Fruchtiger Orangen-Salat mit Kräuter-Joghurt Dressing:
ca 500g Salat nach Belieben
250g Cherrytomaten
1/2 Gurke
1/2 Dose Mais
3 Orangen

Dressing:
200g ungesüßten Sojajoghurt (Sojade Natur)
guter Schuss weißer Balsamico-Essig
1 EL Byodo Grill & Fondue Senf
Abrieb einer Orange
Kräuter nach Belieben
guter Schuss Wasser

Salat waschen und mundgerecht zerkleinern. Tomaten halbieren und Gurke kleinschneiden.
Ebenfalls 2 der  Orangen in  kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Mais unter den Salat heben.
Für das Dressing alle Zutaten vermischen und über den Salat geben.

Die letzte Orange zum garnieren schälen und in runde Scheiben schneiden (wie eine Tomate).

Zuletzt anrichten!

abendessen
Es war ein voller Erfolg!
Alle waren begeistert, die Teller leer, die Bäuche rund!
Und ich… mehr als glücklich!

Viel Spaß beim nachkochen! 🙂

Bananaisland-Resteverwertung oder auch spontanes Bananenbrot

Jaja – so ist das.
Die Eltern in Berlin, die eine Schwester arbeiten, die andere in Bonn und klein Linn ist allein zu Haus.
Nachdem das Haus bereits geputzt ist und alle Einkäufe erledigt, macht sich so langsam aber sicher die Langeweile breit.
Doch plötzlich entdeckt klein Linn was…
Da steht ja noch die Bananenkiste… Sind ganz schön reif… Und die Truhe ist voll.. Da könnte man doch…
Und schwups – stand das Bananenbrot auch schon im Ofen 🙈

Allerdings ist das folgende Rezept ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung, da ich mal wieder so gut wie nix gewogen und einfach zusammen geworfen habe 😅

Ihr braucht:                

100g gemahlene Haferflocken (Mixer)
150g Dinkelmehl
30g Haselnüsse (gemahlen)
5 Datteln
100g Apfelmark (Alnatura)
5 Bananen
Ca 200ml Pflanzenmilch
1 Prise Vanille
1 TL Zimt
1 Pck Backpulver

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen!

Zuerst die Haferflocken im Mixer zu Mehl zerkleinern.
Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben.
Die Datteln mit etwas Pflanzenmilch im Mixer pürieren – ACHTUNG: Spritzgefahr!
3 Bananen in einer Schüssel zermatschen und mit dem Apfelmark, sowie der Dattelmasse zu den trockenen Zutaten geben.
Gut verrühren und soviel Pflanzenmilch dazu geben, dass eine dickflüssige Masse entsteht.
Eine Banane in Stücke schneiden und vorsichtig unterheben.
Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
Die letzte Banane längs aufschneiden und auf den Teig legen.

Zuletzt wandert das gute Stück ca 50 Minuten auf die Sonnenbank 😎

Am besten mit nem schönen Getreidekäffchen ☕️ und frischem Obst genießen! 🍎🍊🍏🍑🍓🍉🍒🍇

   

Herzenssache

Hallo ihr Lieben!
Ich melde mich nach langer Zeit zurück..
Hatte in letzter Zeit weder Zeit noch wirkliche Ideen, was ich schreiben sollte.
Aber da der Magerwahn wieder weiter auf dem Vormarsch zu sein scheint, wird es Zeit, endlich meine ganze Geschichte abzutippen.
Ich war vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr immer zu klein und zu dünn.
Schokolade mochte ich nicht und am liebsten hat klein Linn Gurken und Nudeln ohne alles gegessen.
Der Traum aller Mütter oder? 😉
Als ich dann in die Schule kommen sollte war meine Oma auf einmal der Meinung, ich könnte meinen Ranzen ja gar nicht tragen – DRAMA!! 😱 Also ging das mästen los..
Mama und Papa waren arbeiten und ich war täglich bei meinen Großeltern zum essen – versteht mich nicht falsch: ich war sehr gerne dort!
Oma kocht super, also wurde das Essen auch immer mehr.
Donuts und Teilchen? Gabs täglich.
Schwuppdiwupp wurde aus dem kleinen dünnen Mädchen, ein kleiner Dickmops.
Irgendwann so mit 12 hatte ich dann mein Höchstgewicht…
73 Kilogramm bei einer Größe von 1,58 m

fett2fett
Stolz oder?
Mich hats nie sooooo doll gestört.
Aber man wird ja älter – und immer nur Kumpeltyp ist ja auch scheiße.
Also hab ich mal bisschen drauf geachtet.. nicht drei mal den Teller vollgeladen, die Schokolade weggelassen und bisschen mehr bewegt.
War alles ganz gut.
Dann kam die Anmeldung bei Instagram und das Abonnieren von unzähligen Fitnessaccounts.
Der Sport wurde mehr und mehr und die Größe sowie die Anzahl der Mahlzeiten kleiner.
Dann kam ne Zeit, in der ich mein Essen einfach nicht drin behalten konnte.
Ich hab mich nach jedem Bissen schlecht gefühlt.
Es ging einfach nicht. Also wurde alles ausgekotzt. Verzeiht mir die Ausdrucksweise, aber es war einfach so.
Ich hab mir die Seele aus dem Leib gekotzt.
Bis zu 7 mal täglich. Sogar nach ner Traube. Es war wirklich krank.
Aber zu der Zeit hatte ich so 50-55 Kg.
Der Körper hat sich halt an alles geklammert, wenn mal was drin geblieben ist.
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Nachdem das kotzen irgendwann aufgefallen ist – klar, wenn man nach dem Essen immer ins Bad geht und auf einmal Musik hört – musste ich versprechen damit aufzuhören.
Hab ich auch… Hab dann halt einfach so gut wie nix mehr gegessen.
Irgendwann hatte ich dann noch 40 Kilogramm. Mit 17, bei einer Größe von 1,63 m
bodenliegeliege2
Dünn fand ich mich da bei weitem nicht, aber akzeptabel.
Ich fands schön, wenn die Knochen überall rausstanden, man keine Kraft zum Treppensteigen hatte und alles weh tat.
Dass ich ständig dicke Pullis und Schals anhatte (auch in der Sonne) , joar – war halt so..
Irgendwann haben Mama und Papa das nicht mehr mitgemacht.
Zu Hause war das reinste Chaos.
Es gab nur noch Streit, weil keiner damit klar kam.
Ich hab jeden angeschrien, mich total verschlossen und täglich geheult.
Meine Gedanken kreisten 24 Stunden nur ums Essen.
Was esse ich als nächstes? Was esse ich morgen? Wann darf ich essen? Darf ich überhaupt essen? Das geht nicht, das hat zu viele Kalorien.
Verabredungen, Geburtstage etc wurden abgesagt.
Dort war ja Essen…
Irgendwann hat meine Mama mich dann in Mainz in der Uniklinik zur Therapie angemeldet.
Ich sags euch – ich war nur 3 mal dort. Aber diese 3 male waren der größte Horror.
Die Menschen dort waren mega lieb. Aber die Patienten die dort rumliefen, ich hab mich wirklich geekelt!
Das hat mir dann die Augen geöffnet. Ich wollte dort nie wieder hin.
Wollte das alleine schaffen..
Instagram hat mir plötzlich die vegane Lebensweise attraktiv gemacht.
Ich hab angefangen mich zu informieren. Filme zu gucken, Bücher zu lesen, Profile zu verfolgen.
Ganz vorne dabei sind die unglaublich heißen Schnitten Sonja, Miri, Marleen und natürlich Lea und Hannah, die dieses Miststück „ANA“ ebenfalls hinter sich haben.
Und guckt sie euch an, wie heiß sind die bitte jetzt?
Zurück zum Essen… Fleisch hab ich eh schon nicht mehr gegessen, hatte ja zu viele Kalorien und zu viel Fett.
Als ich meiner Familie verkündet habe, ich wolle mich jetzt vegan ernähren, war das Theater groß!
Vom einen ins andere Extrem, nur um mich zu kontrollieren, als Ausrede, wenn ich essen ablehne und so weiter…
Aber sie haben mich machen lassen. Und mich immer unterstützt!
Und sie haben gemerkt, dass es mir gut tut und ich dadurch mehr esse.
Langsam aber sicher kam ich wieder auf den richtigen Weg.
Fand es geil, wieder mehr zu essen.
Fand trainierte Körper heiß, nicht mehr die Klappergestelle.
Und nun bin ich soweit, dass ich sogar ab und an Schokolade und Kuchen esse.
Nicht oft, aber immer wieder.
Natürlich gibt es noch Tage, an denen ich mich fett fühle.
Tage, an denen es zu Rückfällen kommt, weil das Essen meines Erachtens einfach heute zu viel war.
Aber danach geht es mir so schlecht, dass ich mich wirklich frage, ob es das Wert war.
Die Antwort ist natürlich NEIN!!!
Was ich damit sagen will…
KEINER steht auf Frauen, die man nicht anfassen kann, weil überall Knochen rausgucken.
Die behaart sind von oben bis unten, weil der Körper Haare zum Schutz sprießen lässt, die man normal bei einem Fötus findet.
Ihr tut eurem Körper mit sowas nicht gut. Ihr zerstört euch langsam aber sicher selbst.
Essen macht Spaß! Essen ist Gemeinschaft!
Was gibt es schöneres, als mit der Familie zusammen an einem Tisch zu sitzen und zusammen das Essen zu genießen?
Mit deinen Freundinnen einen Mädelsabend zu machen, bei dem ihr einfach nur Filme guckt und geiles Essen in euch reinstopft?
Ihr verliert nicht nur Gewicht, ihr verliert Lebensfreude.
Und es dauert verdammt lange, bis ihr die wieder findet.
Am aggressivsten machen mich Werbungen und Programme wie imakeyouUNHEALTHY.com und die Mietzen.
Ihr wisst schon was ich meine. 😉
Instagram war für mich gleichzeitig Fluch und Segen.
Ich würde nie mehr anders essen als jetzt.
ich mache Sport als Ausgleich und zum Muskelaufbau – nicht zum Abnehmen.
Ich danke meiner Familie, die in der ganzen Zeit an meiner Seite stand und dem besten Freund den man sich wünschen kann.
Und so seh ich jetzt aus.
Da fehlen jetzt nur noch Muckis 😉

messeheute

SCHEIßT AUF MAGERWAHN!
SCHEIßT AUF EUER GEWICHT! – EUER KÖRPER ZÄHLT!
IHR MÜSST EUCH WOHLFÜHLEN UND NUR EUCH GEFALLEN!

Nachricht aus dem Off!

Hallo ihr lieben und schönen Menschen!

Ihr habt wahrscheinlich gemerkt, dass es bisschen stiller geworden ist. 

Ja, das Rezept der Kreppel aus’m Öfchen ist auch noch nicht online.

Ich hatte an meinem Böööörsdeey leider üüüberhaupt keine Zeit für ne Step by Step Anleitung, also hab ich dementsprechend keine Bildchen für die einzelnen Schritte – und so unvollständig mag ich dafür eigentlich keinen Blogpost machen 😞

Hab leider im Moment generell eher weniger Zeit – GROßES „ZORRIE“ AN DIESER STELLE! 

Hoffe es wird bald wieder mehr.

Viele bussis 😘😘

„Nutella“-Nuss-Blume – köstliches Backvergnügen

Was lange währt wird endlich gut – oder wie war das?
Deshalb Ladies and Gentlemen, darf ich Ihnen nun die absolute Geilheit für den Kaffeetisch präsentieren 🙌
Hääänds up für dieses wundervolle Schmuckstück mit dem Namen
Schoggi-Nüssjer-Blömmche!
Oder auch „Nutella“-Nuss-Blume 🍪🍫🌸
Also alles stehen und liegen lassen und ab dafür!

Ihr braucht:
Für den Teig:
500g Dinkelmehl
50g Vollrohrohrzucker (oder anderen)
1/2 Würfel frische Hefe
250ml Sojamilch
80g Pflanzliche Margarine (ich hab Sojola genommen)
1 gestrichener TL Salz

Füllung:
200g gemahlene Haselnüsse
100ml Sojamilch
60g Vollrohrohrzucker (ooooder anderen 😌)
Zitronenabrieb
1 TL Zimt
1 Pck Vanillezucker
Pflanzliche Schokocreme (nehmt Valsoia!😍)

Alles parat?
Na dann mal los!💪

Zuerst die Sojamilch erwärmen.
Aber Vorsicht – nüch zu heiß!
Hefe steht eher so auf lau 😌
Ca 50 Sekunden in der Mikro (oooooooh emmmm geeeee – die nimmt die böse Mikrowelle 😱) sind Top!👍
Dann darin den Zucker und die Hefe auflösen.

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Ist so dunkel weil wegen dem Zucker 😌
Das ganze ca 10 Minuten gehen lassen
In der Zwischenzeit Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und die 80g Margarine ebenfalls in der bösen Mikro zum schmelzen bringen
Nach der Gehzeit das Hefe-Mülch-Gemisch und die Margarine geschickt zum Mehl geben (dabei wenn möglich nicht die Hälfte vorbei schütten *shameonme* 🙈)

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Daaaann zunächst mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer und den Knethaken kneten, danach nochmal schööön mit den Patschehändchen die Aggressionen rauslassen!

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Den hoffentlich schön geschmeidigen, wundervoll duftenden Teig-Bert (gebe meinen Werken gerne Namen 😌) nun mindestens 1 Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit kann man schon mal die perverse Füllung herstellen.
Das ist der komplizierte Teil!
Bereit?
Alles in ne Schüssel geben und mischen – Feddisch!

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Puuuh… Alle geschafft?
Fein, dann geht’s weiter.
Das Prachtstück sollte nun so aussehen

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Den Bert jetzt in 3 gleichgroße Teile teilen (ich nehm dazu immer die Küchenwaage)

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Einen Springformboden fetten und mit Backpapier belegen

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Häää – wieso denn vorher fetten? Is doch völlig unnötig.
Nöööö – so verrutscht das Papier nämlich später nicht!
Jetzt jede Teigkugel ausrollen, sodass sie die Größe des Springformbodens hat.

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Die erste Teigplatte darauf legen.
Mit Schokocreme und der halben Nussmasse bestreichen.
(Je nachdem wie fest die Creme ist, am besten auch vorher kurz erwärmen)

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2. Teigplatte mit Schwung darauf werfen 🌀

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Nun entweder wieder Schokocreme und Nüsse darauf verteilen, oder wer‘ nicht so schokoladig mag (gibt’s das?😳) nimmt nur noch die andere Hälfte der Nussmasse und lässt die Schoki weg.

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Mit der letzten Teigplatte bedecken.

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Jetzt nehmt ihr ein Glas, ca 5 cm Durchmesser, und stellt es mit der Öffnung nach unten in die Mitte der Teigplatten.

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Das ganze Ding jetzt in 16 gleichgroße Kuchenstücke teilen.
Dabei aber nur bis zum Glas einschneiden.

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Jetzt kommt der wirklich komplizierte Teil – echt jetzt 🙈
Ihr nehmt jeweils zwei Stücke und dreht sie zwei Mal nach außen.

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Das macht ihr bis alle Stücke gedreht sind.

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Jetzt nehmt ihr jeweils die beiden zusammengehörigen Stücke, dreht sie noch einmal halb, sodass sie senkrecht nach oben stehen.

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Dann nehmt ihr die oberen Enden und steckt sie unter die unteren.

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Das macht ihr mit allen.

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Ziemlich kompliziert oder? 😁
Guckt euch am besten dieses Video von der lieben Sally dazu an!

Jetzt bestreicht ihr das ganze noch mit ein bisschen geschmolzener Margarine und Sojamilch.

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Dann darf das gute Stück für ca 35 Minuten bei 160 Grad Umluft unter die Sonnenbank 😎

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⏳⏰⌛️⏰⏳⏰⌛️⏰⏳
Und tadaaaaaa – FEDDISCH!😍

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Am besten frisch und mit ner guten Tasse Kaffee genießen!

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So – jetzt seid ihr dran.
Guuuutes Gelingen ihr Hübschen!❤️❤️

Abendliche Back-Aggression – äääähm Back-Aktion

Jaja – so kann’s gehen.
Eigentlich würdet ihr hier jetzt das Rezept zu den Nussecken finden 🍪
Aber wie das Leben eben manchmal spielt, hat gar nichts funktioniert 👍
Kleine Zusammenfassung gefällig?
Nichts leichter als das!
Angefangen bei dem Mürbteig –
Hat natürlich wieder nicht gereicht.
Also fix en Miniportiönchen nachgemacht!
Das Blech ist jetzt also ausgefüllt.
Marmelade aufgemacht – Schimmel!
Wieso zur Hölle schimmelt ein geschlossenes Glas Allos Frucht pur? 😤 (Schleichwerbung ahoi 😌)
Naja – hatte zum Glück noch eins.
Also Marmelade drauf geklatscht –
Und natüüüürlich den Löffel abgeleckt 😏
So – it’s Filling-Time
Margarine und Zucker geschmolzen, Nüsse dabei…
So, während das kurz auskühlt kann man ja schon mal bisschen aufräumen.
Hmm – was riecht denn so komisch?
F********ck!
Man sollte die Herdplatte auch ausmachen 😵
Naja, grade nochmal gerettet…
Ab in den Ofen..
Feddisch!
Mist. Die Marmelade kam raus.
Rand abgeschnitten.
Verdammt – nicht genug ausgekühlt!!
Ergebnis? Bröckel die bröckel!
Naja – geht noch.
Also schoki ins Wasserbad.
Uh – fast geschmolzen.
Einmal linksrum rühren, einmal rechtsrum. NOOOO!
Wasser in die Schoki geschwappt.
Jetzt steh ich also da, mit dem Schoki-Klumpen in der Schüssel.
So geht das natürlich nicht.
Aaaah Moment mal – hab ja noch ein Päckchen auf Vorrat.
Also auf ein neues.
Erfolgreich!
Natürlich zwischendurch trotzdem fleißig Fotos für euch gemacht, natürlich nicht von den Fauxpas 😅
Nussecken eingepackt – dann kann ich ja jetzt den Blogpost verfassen!
Also Fotos bearbeiten..
Öööhm Moment!
Fuck – alle Fotos Mist!
Viel zu dunkel!
Fazit – nur noch im hellen backen, neue Kamera bestellen! (Wird eh Zeit wegen youtube 😌)
Wenigstens wurde der Hefeteig für die Nuss-Blume was 😍
Der Post dazu kommt allerdings erst nächste Woche, da ich morgen früh keine Zeit für die step-by-step Anleitung hab 😖
Um 8 geht’s schon ab zum Opi – big Party zum 80. 🎉🎊

Ganz viel Liebe
Eure (nicht)Backfee ❤️

Carrot Cake Baked Oatmeal – oder gebackene Haferpampe mit Möhrchen, Banane und Apfel

Attention, Attention!
Das unglaublich oft nachgefragte Rezept vom gebackenen Möhrchen-Haferbrei!
Es ist nur EINE Variante vom gehypten Baked Oatmeal – ich selbst variiere auch immer und schmeiße einfach rein, was Küche und Vorratsschrank gerade hergeben 😁
So kommt nicht immer Banane rein, sondern auch manchmal Apfelmus; wenn Blaubeeren da sind wandern auch diese rein.
Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt! 🌈

Für diese Version braucht ihr:

60g Haferflocken
Ca 120g Pflanzenmilch (guckt einfach wie viel ihr braucht, es soll ein dicker Brei entstehen)
1 Apfel
1 Möhre
1 Banane
Vanille
Zimt

Film ab!

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Zuerst die Haferflocken in en Schüsselche schütte und in der Pflanzenmilch ertränken 😵

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Dann die Vanille hinzugeben

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Möhrchen raspeln und ebenfalls in die Schüssel geben

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Jetzt schon mal alles matschen 😬

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Dann die eine Hälfte der Banane in Scheiben schneiden (für die Deko aufbewahren)
Den Apfel vierteln und ebenfalls ein paar Scheibchen für die Deko aufheben

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Die halbe Banane am Stück, sowie die Apfelwürfel zu der Pampe in die Schüssel geben und nochmal oooordentlich matschen!

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Dann alles in eine Auflaufform füllen und mit den Bananen- und Apfelscheiben hübsch machen 😌

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Mit Zimt bestreuen und für 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen!
….
FEDDISCH!

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Und jetzt mit Kaffee genießen ☕️
GUTEN APPO!!